Bauten für das Bildungswesen

Gute und gleichwertige Chancen für Bildung und Erziehung zu schaffen, gehört zu den wichtigsten
Aufgaben unserer Gesellschaft. Die politische Debatte über die Zukunftsfähigkeit und die daraus
resultierenden veränderten inhaltlichen Konzepte, machen entsprechende bauliche Realisierungen
und architektonische Gestaltungen dringend erforderlich.
Ein Kind hat drei Lehrer:

  • Der erste Lehrer sind die anderen Kinder.
  • Der zweite Lehrer ist der Lehrer.
  • Der dritte Lehrer ist der Raum.

Eine gut gestaltete Schule kann bei den Schülern die selbsttätige und aktive Auseinandersetzung mitder Umwelt unterstützen. Die Schule als einprägsamer Ort des Lehrens und Lernens trägt damit zumpädagogischen Erfolg mit bei und tritt quasi selbst als Pädagoge auf. Der Architekt muss die
vielfältigen Anforderungen an eine zeitgemäße Schule wie zum Beispiel pädagogische Konzeption,
Raumprogramm, Funktion, Architektur, Städtebauliche Einordnung, Wirtschaftlichkeit und
Umweltbelastung in Einklang bringen.

Da die Schüler und Schülerinnen durch die Einrichtung von Ganztagesschulen in einem wichtigen
Lebensabschnitt immer mehr Zeit in der Schule verbringen, müssen physisch und sinnlich attraktiveOrte geschaffen werden, an denen sich die Schüler gerne aufhalten. Ein Schulgebäude als Ort der Identifikation und Kommunikation tritt mit den Schülern in Dialog und fördert eben nicht nur im Kunstunterricht den Einstieg in das kulturelle Leben. Eine nachhaltig gebaute Schule hat auch immer Vorbildcharakter. Sie kann sowohl in Bezug auf Energieeinsparung und Gestaltung wichtige Impulse für die persönliche Entwicklung der Schüler mitgeben. Anstelle von Stillsitzen, Frage korrekt
beantworten und Überliefertes vollständig wiederzugeben wird in einer guten Schule die
Begeisterungsfähigkeit der Schüler angeregt. Sie sollen selbst aktiv werden. Das produktive Lernen
beginnt beim unvoreingenommen spielerischen Umgang mit allem, was die Umgebung anbietet, undmendet beim anspruchsvollen Jugend-forscht-Projekt.

Viele unserer Schulgebäude sind häufig in einem bemitleidenswert schlechten Zustand, der mit zur
Anonymisierung, Gleichgültigkeit und Verrohung der Schüler beitragen kann. Gleichzeitig haben viele Schulen durch den Sanierungsstau der vergangenen Jahrzehnte einen enorm hohen
Energieverbrauch.

Bei energetischen Sanierungen von bestehenden Schulgebäuden bieten die eingesetzten Mittel auch
die Möglichkeit neben der bloßen Instandhaltung auch die Architektursprache zu erneuern. So kann durch eine neue Fassadenbekleidung und Fensteraufteilung die Attraktivität eines Gebäudes
verbessert beziehungsweise überhaupt erst einmal hergestellt werden. Durch den Einsatz von Licht
und Farbe, durch die haptischen Qualitäten der Baumaterialien, die Proportionen der räumlichen
Gliederungen und Formen sollte ein einprägsamer Ort entstehen, an die sich die Schüler gerne
zurückerinnern.

Das Prinzip der Gruppierung

In kleineren Gruppen kann die soziale Kompetenz besser erlernt werden. Größere bauliche
Strukturen sollten immer in kleinere überschaubare Einheiten unterteilt werden, die durch
gestalterische Akzente, Farben und Materialien bewusst differenziert gestaltet werden. So können
innerhalb einer größeren Gesamtschule kleinere Lernhäuser entstehen, in denen die sozialen
Gruppen baulich abgebildet werden.

Der Unterricht

Bei der Planung von Unterrichtsräumen geht es in erster Linie um die Schaffung von optimalen
Rahmenbedingungen für den Unterricht. Die Räume müssen die Anforderungen an eine gute
Raumakustik erfüllen. Die Räume müssen eine gute Belichtung ermöglichen, die auch eine
Blendfreiheit bei Bildschirmarbeitsplätzen gewährleistet. Bei der hohen Anzahl von Personen, die
sich in den Unterrichtsräumen aufhalten, spielt die Belüftung der Räume eine große Rolle. Ein Schutz vor Überhitzung der Räume im Sommer muss gewährleistet sein. Die Ausstattung mit Technischen Hilfsmitteln und Möbeln muss eine Vielzahl von Variationen ermöglichen. Die einzelnen Bauteile und technischen Detaillösungen müssen bereits im Entwurfsstadium aus diesen Anforderungen heraus entwickelt werden.

Vom Krankenhausbau zur Gesundheitsarchitektur

Der Markt im Gesundheitswesen unterliegt einer starken Veränderungsdynamik. Die finanziellen, strukturellen und kulturellen Bedingungen der Leistungserbringung im Gesundheits- und Sozialwesen sind im Hinblick auf größere Kompliziertheit und Komplexität zunehmender Veränderung unterworfen. Dies zwingt alle Akteure im Gesundheitswesen, sich auf neue Anforderungen einzustellen. Krankenhäuser, Pflegeheime, Arztpraxen und Gesundheitszentren treten immer mehr als moderne Dienstleister auf, die sich marktwirtschaftlich orientieren. Der Patient als Kunde wird mit einem medizinischen und pflegerischen Angebot umworben. Zentraler Aspekt des neuen Servicegedankens im Gesundheitswesen sind Lebensqualität und Wohlbefinden für Patienten, Personal und Besucher.

Im Dienst am Patienten bemühen sich die Einrichtungen im Gesundheitswesen um die Ausführung einer qualitativ hochwertigen Betreuung, die den Einsatz modernster Techniken voraussetzt. Neben der Bereitstellung von Räumlichkeiten muss das Gebäude diese Anforderungen wirtschaftlich und effektiv umsetzten. Vielfältige komplexe Systeme, technische und hygienische Anforderungen müssen miteinander in Einklang gebracht werden. Im Planungsteam arbeiten Architekten, Fachingenieure und Medizinplaner eng zusammen. Architektur und Innenausbau können die Lebens- und Arbeitseinstellung eines Unternehmens in der Gesundheitsbranche widerspiegeln.

Gut gestalte Räumlichkeiten, die den Patienten als Kunden freundlich aufnehmen, bringen auch den hohen fachlichen Anspruch eines Unternehmens zum Ausdruck. Im Umkehrschluss kann eine gut gestaltete Praxis auch Rückschlüsse auf die Qualität einer Einrichtung vermitteln. Architektur und Design ist im Idealfall ein integraler Bestandteil von Heilung und Genesung. Ganzheitliches Denken im medizinischen Handeln, das ganz persönliche Engagement der Mitarbeiter und eine attraktive Architektur in reizvoller Umgebung ermöglichen eine erfolgreiche Entwicklung. Der Anspruch, Humanität und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen und Medizin auf höchstem Niveau zu praktizieren motiviert alle Mitarbeiter zur aktiven Zukunftsgestaltung.

Gut gestaltete Räume können den Patienten in einer schwierigen Lebenssituation Gefühle wie Gelassenheit, Entspannung und Wohlfühlen vermitteln, die sich positiv auf den Heilungserfolg und auf die Genesung auswirken. Neben den Patienten verbringen auch Mitarbeiter und Ärzte einen Großteil ihrer (Arbeits-) Zeit in den Gebäuden. Gute räumliche Qualitäten und eine hochwertige Ausgestaltung der Arbeitsplätze fördern die Motivation der Mitarbeiter und ermöglichen ein hohes Maß an Identifikation mit dem Unternehmen.

Sanierung, Umnutzung & Erweiterung

Da Büro GKK & PARTNER ARCHITEKTEN kann auf umfangreiche Erfahrungen bei der Sanierung, Umnutzung und Erweiterung von Gebäuden zurückblicken.

  • Umbau + Sanierung Annedore-Leber-Berufsbildungswerk in Berlin Neukölln    Sanierung Internatsgebäude im laufenden Betrieb

  • Betreutes Wohnen, Unterrichtsräume im Erdgeschoss, Speisenversorgung + Großküche

  • Erweiterung Berufsbildungswerk im Oberlinhaus in Potsdam Babelsberg 

  • Aufstockung von Unterrichts- und Ausbildungsräumen im laufenden Betrieb

  • Umbau + Sanierung Rotkreuz-Institut Berufsbildungswerk in Berlin Kladow

  • Umbau und Sanierung Haus E, D, F (betreutes Wohnen)

  • Umbau + Sanierung Reha-Klinik in Bad Schmiedeberg

  • Umbau + Sanierung Havelland Kliniken in Nauen

Auch der Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz ist uns durch die Bearbeitung verschiedener Projekte vertraut:

  • Umbau + Sanierung der Denkmalgeschützten Krankenhausanlage
  • Sana-Kliniken in Sommerfeld
  • Umbau / Sanierung / Erweiterung der ehemaligen Siemenshöfe
  • Boutiquenhotel in Berlin Kreuzberg

Über unser büro

Erfahrungen und innovative Einflüsse prägen unsere Projekte

Der Mensch gestaltet seine Umgebung, aber im Umkehrschluss prägt die Umgebung auch den Menschen. Die gebaute Umwelt, der Zustand unserer Häuser, die Art und Weise wie wir uns einrichten, ist auch immer eine Form der Selbstdarstellung und des kulturellen Ausdrucks.

Büroprofil

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